Forest Bathing... oder die therapeutische Wirkung von Bäumen und Wäldern.

Von Cornelia Tosch

 

Forest Bathing… oder die therapeutische Wirkung von Bäumen und Wäldern.

 

Einmal tiiiiief Luft holen: vor allem im Wald eine Wohltat und man merkt gleich, wie der Stress von einem abfällt und man insgesamt ruhiger wird. Dies liegt nicht nur an dem tiefen Atmen und diversen Atemtechniken, sondern vor allem auch am Wald, der heilsamen Wirkung des Waldes!

Die meisten Erwachsenen und leider auch viel zu viele Kinder verbringen den Großteil ihres Lebens in geschlossenen Räumen: Wohnungen, Autos und Bussen, Büro oder eben Schulräumen mitten in der Stadt. Dabei ist es inzwischen sogar wissenschaftlich nachgewiesen, wie wohltuend ein Aufenthalt im Freien sein kann!! Auszeiten in der Natur, vor allem im Wald entspannen den Geist und stärken das Immunsystem. Dies kann bereits ein kurzer Aufenthalt in einer Gegend von Bäumen sein oder auch ein geplanter, längerer. Ist dieser mehr als nur ein Spaziergang, sondern zeichnet sich durch ein bewusstes Eintauchen in den Wald ein, dann sprechen wir auch vom sog. Forest Bathing oder Shinrin-Yoku. “Shinrin-yoku is a term that means "taking in the forest atmosphere" or "forest bathing." It was developed in Japan during the 1980s and has become a cornerstone of preventive health care and healing in Japanese medicine.”

Was macht der Wald, die Natur denn mit uns, dass sie so eine positive Wirkung hat?

1)   Stärkung des Immunsystems:
Wer durch einen Wald läuft, merkt schnell, dass die Luft dort reiner ist, dass es dort anders riecht und die Farben beruhigend wirken. Die Farbe Grün wirkt beruhigend auf Körper und Seele. Zusätzlich ist die Natur erfüllt von Tausenden von Substanzen, die von Pflanzen, Bäumen, Sträuchern und Pilzen produziert wird. Besonders interessant für die Forscher sind sogenannte Terpenoide, die besonders in Nadelbäumen vorkommen. Diese Substanzen senken erwiesenermaßen den Blutdruck, wirken sich positiv auf die Herzfrequenz und die Konzentration aus und senken die Stresshormone im Blut. Dies wurde von Forschern vor und nach Waldspaziergängen an Probanden gemessen. Ebenso wie in einem künstlichen Versuch, in dem Probanden entweder in einem Raum schliefen, der mit Terpenoiden behandelt war oder nicht. Die Probanden der behandelten Räume wiesen deutlich mehr Immunzellen im Blut auf, die krankhaft veränderte Körperzellen erkennen und anschließend gezielt zerstören.

2)   Verbesserung unserer Stimmung:
das Tageslicht ist nicht nur wichtig für unseren natürlich Schlaf-Wach-Rhythmus (ok, Ausnahmen mag es unter den Kindern immer mal wieder geben….), sondern ist auch ein wichtiger Auslöser für zahlreiche Vorgänge, die die Abwehrkräfte stärken oder das Wohlbefinden fördern. Nicht nur wird die Melanin Ausschüttung gehemmt (Melanin macht müde, weniger aktiv, trübselig), sondern auch vermehrt Serotonin ausgeschüttet. Beides verbessert unsere Stimmung merklich!

Also raus ins Freie, in den Wald – ob ein kurzer Spaziergang, eine „récreation“, eine Wanderung, die Musikstunde im Wald….  Die Natur verspricht nicht nur eine wundervolle Sinneserfahrung, sondern unterstützt auch eure Gesundheit! Nehmt Euch eine kleine Auszeit - mit oder ohne Eure Kinder! Mit Kindern gelingt das Eintauchen in die Natur oft besonders leicht und einfach: Kinder wollen nicht besonders schnell von A nach B kommen. Sie bleiben an einem Baum stehen und riechen, erkunden den Baumstumpf 2m weiter und erfreuen sich an den Feuerwanzen während sie an der Rinde pulen…. Für einen Erwachsenen nach 5 Minuten oft langweilig; ok, nach 2 Minuten 😊 aber lasst Euch drauf ein, erkundet die Natur mit Euren Kindern. Oder setzt euch einfach mal unter einen Baum, taucht ein in das leichte Wogen der Baumkronen, erfühlt das Moos und spürt den Wind auf der Wange….

Und solltet ihr uns – mit oder ohne Eure Kinder -  in Zukunft ruhig unter einem Baum sitzen sehen, dann machen wir ggf. eine Meditation, ein intensives Erkunden des Waldes mit allen Sinnen -  ein Shinrin-yoku oder forest bathing. Und wo geht dies einfacher, als auf unserem Campus oder im direkt dahinter gelegenen Wald?!


4 planes of development

What is a child about? How can a helpless baby become a full member of our society? Maria Montessori’s understanding was that “education” becomes an “aid to life” - a natural process all children undertake spontaneously, guided through ever evolving stages of development.


Pédaler en classe pour aider les élèves à mieux se concentrer

Quelle ne fut pas ma surprise en tombant sur cet article lors de mes recherches sur internet.

Et pourtant cela faisait écho à ce que j'ai pû observer durant mes nombreuses années de travail avec les enfants. Trop souvent j’ai entendu que les élèves devaient rester en position bien droite et statique sur leur chaise et trop souvent j’ai vu ces enfants se tordre, gigoter et prendre des positions improbables sur leurs chaises alors qu’ils étaient pourtant parfaitement concentrés sur leur activité. Une école primaire d'Ottawa a trouvé une solution originale pour maintenir l'attention des élèves.


Mère imparfaite et fière de l'être

La mère parfaite n’existe pas !

 Etant maman de deux enfants et ayant étudié l’éducation sous toutes ses coutures, j’ai appris une chose en devenant maman : avec ses enfants, on fait ce qu’on PEUT et non ce qu’on VEUT !